Neueste Beiträge
Neujahrsbowle 2026 – Zwischen den Jahren
Die Zeit zwischen den Jahren, die es ermöglicht, mal ein wenig die Pausentaste zu drücken, ist so gut wie vorbei. Das neue Jahr ist bereits ein paar Tage alt und zunächst möchte ich es natürlich nicht versäumen, allen Leserinnen und Lesern meiner Kulturbowle noch ein gesundes, gutes, gesegnetes und friedliches neues Jahr 2026 zu wünschen.…
Dezemberbowle 2025 – Pausentaste und Offenohrigkeit
Der Dezember war bei mir dieses Jahr besonders geprägt von dem Wunsch nach einer Pausentaste fürs Leben (zum vorübergehenden Abschalten von schlechten Nachrichten oder potenziellen Stressfaktoren) bzw. einer lange herbeigesehnten Verschnauf- und Erholungspause. Oder frei nach Karl Valentin, der es so treffend formuliert hat: „Und wenn die stade Zeit vorüber ist, dann wird’s auch wieder…
Weihnachtsbowle 2025
Ein anstrengendes und forderndes Jahr neigt sich dem Ende zu und gerade bleiben noch ein paar Minuten am Vorweihnachtsabend, um zumindest die Tradition meiner Weihnachtsbowle auch in diesem Jahr aufrecht zu erhalten. Vielleicht kürzer und einfacher als die Jahre zuvor, aber dennoch nicht weniger von Herzen kommen die folgenden Empfehlungen zur Weihnachtszeit: Ein bisschen britische…
Wenn Ahnen erzählen könnten
Anna Kalthoff (1866- 1932) lebte in Zeiten des Umbruchs. Sie erlebte Krieg, Systemwechsel und die Einführung des Frauenwahlrechts. Sie war das „Fräulein Lehrerin“, doch entschied sich später für die Ehe und dafür, eine Familie zu gründen. Sie wurde Mutter und sie war die Urgroßmutter von Henning Sußebach. In „Anna oder: Was von einem Leben bleibt“…
Novemberbowle 2025 – Requiem und Nebelblues
Ei, ei, ei – der Advent ist schon halb vorbei und ich bin noch nicht mal dazu gekommen, meinen Monatsrückblick zu schreiben. Daher ist es jetzt ja wahrlich höchste Zeit für die Novemberbowle, die dieses Mal sowohl neblig-trübe Zutaten als auch musikalisch-strahlende Ingredienzien enthielt. Zudem gab es einen „göttlichen“ Ausstellungsbesuch, feine Lektüre und eine sehr…
Einsamkeit der Brennnessel
„Brennnesseltage“ – was stellen wir uns darunter vor? Etwas Kratzendes, Störendes? Tage, die sich wörtlich genommen einbrennen und vorübergehend vielleicht gar schmerzhafte Spuren hinterlassen? Oder können solche Tage vielleicht auch etwas Heilsames haben? Eva M. Bauers neuer Roman trägt diesen Titel: „Brennnesseltage“ und nimmt die Leser mit an einen kargen, von Brennnesseln umwucherten Ort. Erzählt…
