Dieses Jahr gibt es einiges an Jubiläen mit Musikbezug zu begehen und so ist es sicher kein Zufall, dass der Flur Verlag zum 170. Todestag von Robert Schumann (1810-1856) ein besonderes Werk des 2005 verstorbenen Schriftstellers Eberhard Hilscher (1927-2005) nun nach vielen Jahren zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich macht. „Maestros Himmel- und Höllenfahrt. Szenen … Weiterlesen Zwischen Salongeplauder und Revolution
Kategorie: Buch
Wochenendhaus und Beziehungskiste
„Alleinruhelage“ - ein klang- und bedeutungsvolles Wort aus österreichischen Immobilienanzeigen - hat die Autorin Eva Menasse als Titel für ihren neuesten Roman gewählt. Darin hält eine Ich-Erzählerin bzw. Schriftstellerin Zwiegespräch mit ihrem Haus, ihrem Wochenendrefugium in der ostdeutschen Seenlandschaft nahe Berlin, von dem sie sich jetzt trennen wird. Der Beschluss ist gefasst, das Leben steht … Weiterlesen Wochenendhaus und Beziehungskiste
Sommerlicht im Duett
Bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Grenze und Sommersonne pur ist mir auch literarisch nach echten Sommerbüchern zumute, die - gemütlich an einem schattigen Platz und mit einem gut gekühlten Getränk genossen - für südliche Urlaubsstimmung und eine kleine Prise Fernweh sorgen. Und zwei wunderbare Exemplare dieser Gattung möchte ich heute vorstellen. Seid Ihr bereit? Der gedankliche … Weiterlesen Sommerlicht im Duett
Sinnliche Eskapaden in Triest
Frühsommer in Triest und im neuesten, sechsten Fall von Günter Neuwirths Krimireihe um Inspector Bruno Zabini „Reigen in Triest“ wird es sinnlich, denn Bruno, Luise und zwei befreundete Paare verbringen ein erotisch aufgeladenes Wochenende in einer Villa an der Küste. 1908 - Frühsommer in Triest und Baronin Luise von Callenhoff hat zu einem ganz besonderen … Weiterlesen Sinnliche Eskapaden in Triest
Mit Orwell nach Burma
Es gibt diese Lektüren, bei der eine zur nächsten führt bzw. sich die Anschlusslektüre sofort als logische Folge ganz natürlich ergibt. So hat die Lektüre von Rebecca Solnits „Orwells Rosen“ bei mir sofort die Lust darauf geweckt, mich wieder einmal mit George Orwell zu beschäftigen und endlich seinen stark autobiografisch geprägten, frühen Roman „Tage in … Weiterlesen Mit Orwell nach Burma
Paris – Rue de L’Odéon
Die Rue de L’Odéon war in den Zwanziger und Dreißiger Jahren wohl DER literarische Treffpunkt in Paris. Die Buchhändlerinnen Adrienne Monnier und Sylvia Beach schufen mit ihren legendären Läden „La maison des amis des livres“ und „Shakespeare and Company“ ein künstlerisches Zuhause für AutorInnen und Intellektuelle wie James Joyce, Colette, Walter Benjamin, Ernst Hemingway oder … Weiterlesen Paris – Rue de L’Odéon
Weg durch die Leere
Norwegen ist in der Regel nicht der Schauplatz, der einem als erstes einfällt, wenn man sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus und der Zeit des zweiten Weltkriegs beschäftigt. Und so konnte mir der Debütroman „Der schmale Grat der Vernunft“ der norwegischen Schauspielerin und Autorin Kirsti Eline Torhaug, in dem sie auf fiktionale Art die Geschichte … Weiterlesen Weg durch die Leere
Dame Denchs große Liebe
Was wäre diese Welt ohne Shakespeare?Eine Frage, die wohl jeder Mensch anders beantworten wird. Für die große britische Schauspielerin Dame Judi Dench war und ist William Shakespeare nicht nur „Shakespeare. The Man who Pays the Rent“, der half die Miete zu bezahlen, sondern auch eine lebenslange Faszination, die sie nie losgelassen hat. Nur wenige standen … Weiterlesen Dame Denchs große Liebe
Geheimnisvolle Pietà
Anfang Januar. Die ersten und noch ruhigen Tage des Jahres sind für mich immer eine Einladung, einmal bzw. gleich zum Auftakt des Lesejahres einen richtigen Schmöker aus dem Stapel zu ziehen. Denn was gibt es Schöneres, als an diesen stillen Wintertagen auf über 500 Seiten in eine andere Zeit und eine andere Welt abzutauchen. Und … Weiterlesen Geheimnisvolle Pietà
Wenn Ahnen erzählen könnten
Anna Kalthoff (1866- 1932) lebte in Zeiten des Umbruchs. Sie erlebte Krieg, Systemwechsel und die Einführung des Frauenwahlrechts. Sie war das „Fräulein Lehrerin“, doch entschied sich später für die Ehe und dafür, eine Familie zu gründen. Sie wurde Mutter und sie war die Urgroßmutter von Henning Sußebach. In „Anna oder: Was von einem Leben bleibt“ … Weiterlesen Wenn Ahnen erzählen könnten









