Die Rue de L’Odéon war in den Zwanziger und Dreißiger Jahren wohl DER literarische Treffpunkt in Paris. Die Buchhändlerinnen Adrienne Monnier und Sylvia Beach schufen mit ihren legendären Läden „La maison des amis des livres“ und „Shakespeare and Company“ ein künstlerisches Zuhause für AutorInnen und Intellektuelle wie James Joyce, Colette, Walter Benjamin, Ernst Hemingway oder … Weiterlesen Paris – Rue de L’Odéon
Schlagwort: Sachbuch
Dame Denchs große Liebe
Was wäre diese Welt ohne Shakespeare?Eine Frage, die wohl jeder Mensch anders beantworten wird. Für die große britische Schauspielerin Dame Judi Dench war und ist William Shakespeare nicht nur „Shakespeare. The Man who Pays the Rent“, der half die Miete zu bezahlen, sondern auch eine lebenslange Faszination, die sie nie losgelassen hat. Nur wenige standen … Weiterlesen Dame Denchs große Liebe
Wenn Ahnen erzählen könnten
Anna Kalthoff (1866- 1932) lebte in Zeiten des Umbruchs. Sie erlebte Krieg, Systemwechsel und die Einführung des Frauenwahlrechts. Sie war das „Fräulein Lehrerin“, doch entschied sich später für die Ehe und dafür, eine Familie zu gründen. Sie wurde Mutter und sie war die Urgroßmutter von Henning Sußebach. In „Anna oder: Was von einem Leben bleibt“ … Weiterlesen Wenn Ahnen erzählen könnten
Schreibende Frauen in der Weimarer Republik
Schon seit einigen Jahren beschäftige ich mich immer häufiger und sehr gerne mit der Literatur der Weimarer Republik und insbesondere auch mit Werken von Schriftstellerinnen. Die Texte dieser „Neuen Frauen“ üben auch heute noch eine zeitlose Faszination aus und Regine Ahrem hat in ihrem Buch „Leuchtende Jahre - Aufbruch der Frauen 1926 - 1933“ ein … Weiterlesen Schreibende Frauen in der Weimarer Republik
Rom im Herzen
Was wusste ich über diese Frau, die mich mit wachen Augen, einem freundlichen Lächeln und einer Pfeife im Mund, vom Titel des Buches anblickt? Wenig, viel zu wenig. Doch jetzt nach der Lektüre von Juliane Zieglers wunderbarem Buch „Herzlandschaft. Marie Luise Kaschnitz und Italien“ aus der blue notes-Reihe des Verlags ebersbach & simon habe ich … Weiterlesen Rom im Herzen
Worte für das Unaussprechliche
Während manche Buchbesprechungen sich quasi von selbst schreiben und geradezu aus einem herausströmen, gibt es Bücher, die einen so tief treffen, dass man erst eine Weile braucht, um sich zu fassen, die einen nach Worten suchen, um jede Formulierung ringen lassen. Neige Sinnos Buch „Trauriger Tiger“ ist ein solches. Ein Text wie ein Schlag in … Weiterlesen Worte für das Unaussprechliche
Töchter des Hauses Mann
Es gibt wohl kaum eine zweite Künstlerfamilie, die in Deutschland solche Bekanntheit und Aufmerksamkeit sowohl zu Lebzeiten als auch heutzutage genoss wie die Manns. Doch nicht nur der literarische Einfluss der Brüder Heinrich und Thomas war groß, sondern auch die nächste Generation setzte ihre eigenen Akzente. Annette Seemann hat nun mit „Die Töchter des Zauberers: … Weiterlesen Töchter des Hauses Mann
Vereinbarkeit im 19. Jahrhundert
Sieben Kinder, ein psychisch labiler Ehemann und eine Karriere als vielreisende, erfolgreiche Konzertpianistin - Clara Schumanns (1819 - 1896) Herausforderung, die sie im 19. Jahrhundert tagtäglich zu meistern versuchte, würde man heute unter dem Begriff Vereinbarkeit von Familie und Beruf einordnen. Die Autorin und studierte Literatur- und Musikwissenschaftlerin Christine Eichel hat nun mit „CLARA - … Weiterlesen Vereinbarkeit im 19. Jahrhundert
Verlassener Seelenzwilling
1949 ist für Erika Mann ein schicksalshaftes, schreckliches Jahr, denn ihr über alles geliebter Bruder, ihr Seelenzwilling Klaus nimmt sich in Cannes das Leben. Genau in diesem schwarzen Augenblick lässt Unda Hörner ihre Leserschaft Erika Mann begegnen und ausgehend von diesem Schlüsselmoment erzählt sie in „Solange es eine Heimat gibt - Erika Mann“ die Lebensgeschichte … Weiterlesen Verlassener Seelenzwilling
Würdigung der Fluchthelfer
Ich war noch niemals in Marseille. Doch irgendwie habe ich bei der französischen Hafenstadt immer gleich die Assoziation eines kulturellen Schmelztiegels, einer bunten, lebhaften, quirligen Metropole voller Menschen im Kopf. 1940 war Marseille Zufluchtsort, Sammelpunkt und Durchgangsstation für viele, die vor dem Regime des Nationalsozialismus geflohen waren und nun auch einen Ausweg aus dem besetzten … Weiterlesen Würdigung der Fluchthelfer









