Schon seit einigen Jahren beschäftige ich mich immer häufiger und sehr gerne mit der Literatur der Weimarer Republik und insbesondere auch mit Werken von Schriftstellerinnen. Die Texte dieser „Neuen Frauen“ üben auch heute noch eine zeitlose Faszination aus und Regine Ahrem hat in ihrem Buch „Leuchtende Jahre - Aufbruch der Frauen 1926 - 1933“ ein … Weiterlesen Schreibende Frauen in der Weimarer Republik
Kategorie: Buch
Vom Weitermachen und im Fluss bleiben
Hätte ich das Buch nicht schon im Vorschaukatalog, sondern in der Auslage der Buchhandlung entdeckt, hätte ich wohl aus zwei Gründen ebenfalls sofort danach gegriffen: zum einen aufgrund des Namens der Autorin Katharina Hagena, die ich seit längerem sehr schätze und zum anderen aufgrund des wunderschönen Umschlagbildes, das leicht neblige Flussauen und Schilf am Ufer … Weiterlesen Vom Weitermachen und im Fluss bleiben
Märchenstunde für Erwachsene
Ohne lange nachzudenken würde ich sagen, es ist eine Premiere, dass hier auf der Bowle ein Märchenbuch vorgestellt wird. Allerdings nicht irgendein Märchenbuch, sondern ein grafisches Schmuckstück aus der Lieblingsbücher-Reihe der Illustratorin Kat Menschik, die sich dieses Mal ihre „Lieblingsmärchen“ von Hans Christian Andersen ausgesucht und in expressive Bilder umgesetzt hat. Und so widerlegt sie … Weiterlesen Märchenstunde für Erwachsene
Malender Entdecker
Es gibt sie diese Familienerbstücke, die von Generation zu Generation vererbt werden. Das Gemälde, das im Flur oder Wohnzimmer hängt, weil es eben schon immer da war. Manchmal verbergen sich dahinter abenteuerliche Geschichten und ganze Familienpanoramen, die geradezu darauf warten erzählt zu werden. Marie Gaté hat jetzt mit ihrem Roman „Mirador“ nicht nur die Geschichte … Weiterlesen Malender Entdecker
Buchclub im hohen Norden
Anfang der 2000er Jahre gab es eine Zeit, in welcher der deutsche Buchmarkt vollkommen abtauchte in die skandinavische Krimiszene und viele LeserInnen Mankell, Dahl, Nesser oder Lehtolainen für sich entdeckten. Auch ich habe damals mit großer Begeisterung viele skandinavische Krimis gelesen und eine der Reihen, die ich zu dieser Zeit regelrecht verschlungen habe, waren Liza … Weiterlesen Buchclub im hohen Norden
Leichtigkeit des Schmetterlings
Vor kurzem kam mir plötzlich ein Debütroman ins Haus geschwebt, der laut Verlagsankündigung „magischen Realismus und bayerischen Slapstick“ vereint und schon war natürlich meine Neugier geweckt. Und so wurde „Alles was lebt“ von Kristina Schilke ganz unverhofft zu einer positiven Überraschungslektüre in diesem Bücherfrühjahr. Eine gelungene Mischung aus augenzwinkerndem Humor und tiefgründiger Tragik, aus Alltagsrealitäten … Weiterlesen Leichtigkeit des Schmetterlings
Geschöpf der Nacht
Es wird Zeit für eine weitere Premierenbowle und was könnte da besser passen als ein Debütroman, der zudem auch noch in der New Yorker Theaterszene spielt. Alexis Soloski ist Theaterkritikerin bei der New York Times, hat einen Doktortitel in Theaterwissenschaften und jetzt mit „Hier im Dunkeln“ ihren ersten Roman veröffentlicht, bei dem sie sicherlich auch … Weiterlesen Geschöpf der Nacht
Schwere See
Literarisch mit dem ältesten seetüchtigen Kreuzfahrtschiff, das seit 2016 den Namen Astoria trägt, über die Weltmeere schippern und dabei so manches über die Seefahrt und die deutsch-deutsche Geschichte zu erfahren, das ermöglicht „Fernwehland“, der neue Roman der Leipziger Autorin Kati Naumann. In ihrem Buch begleitet sie mehrere Generationen einer sächsischen Familie, deren Leben eng mit … Weiterlesen Schwere See
Wenn das Totenglöckchen klingt
Dieser Januar und der Start ins Lesejahr 2025 ist wirklich unglaublich. Wieviele Leseglanzlichter passen in einen Monat? Denn schon wieder habe ich ein Buch gelesen, das mein Herz im Sturm erobert hat und über das ich hier unbedingt erzählen möchte. Kennt Ihr das Gefühl, wenn schon nach den ersten Seiten klar ist, dass man ein … Weiterlesen Wenn das Totenglöckchen klingt
Poesie als Schutzraum
Der Januar hat für mich lektüretechnisch wirklich einen Traumstart hingelegt, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ich gleich sehr früh im Jahr bereits ein Jahresglanzlicht für 2025 gelesen habe. Denn der Debütroman „In Memoriam“ von Alice Winn (Jahrgang 1992) hat mich unfassbar berührt - sprachlich wie inhaltlich. Ein Buch über die Liebe und den … Weiterlesen Poesie als Schutzraum









