Dieses Jahr gibt es einiges an Jubiläen mit Musikbezug zu begehen und so ist es sicher kein Zufall, dass der Flur Verlag zum 170. Todestag von Robert Schumann (1810-1856) ein besonderes Werk des 2005 verstorbenen Schriftstellers Eberhard Hilscher (1927-2005) nun nach vielen Jahren zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich macht. „Maestros Himmel- und Höllenfahrt. Szenen … Weiterlesen Zwischen Salongeplauder und Revolution
Schlagwort: DDR
Wochenendhaus und Beziehungskiste
„Alleinruhelage“ - ein klang- und bedeutungsvolles Wort aus österreichischen Immobilienanzeigen - hat die Autorin Eva Menasse als Titel für ihren neuesten Roman gewählt. Darin hält eine Ich-Erzählerin bzw. Schriftstellerin Zwiegespräch mit ihrem Haus, ihrem Wochenendrefugium in der ostdeutschen Seenlandschaft nahe Berlin, von dem sie sich jetzt trennen wird. Der Beschluss ist gefasst, das Leben steht … Weiterlesen Wochenendhaus und Beziehungskiste
Schwere See
Literarisch mit dem ältesten seetüchtigen Kreuzfahrtschiff, das seit 2016 den Namen Astoria trägt, über die Weltmeere schippern und dabei so manches über die Seefahrt und die deutsch-deutsche Geschichte zu erfahren, das ermöglicht „Fernwehland“, der neue Roman der Leipziger Autorin Kati Naumann. In ihrem Buch begleitet sie mehrere Generationen einer sächsischen Familie, deren Leben eng mit … Weiterlesen Schwere See
Pink im Grau
Der Autor Maxim Leo und die Illustratorin Kat Menschik sind beide in Ostberlin aufgewachsen. Für Kat Menschiks Reihe Lieblingsbücher haben sie sich nun zu einem ganz besonderen Projekt zusammengetan - man könnte wohl auch von einer Herzensangelegenheit sprechen. „Junge aus West-Berlin“ erzählt nicht nur eine berührende Liebesgeschichte zweier junger Menschen aus Ost- und West-Berlin, sondern … Weiterlesen Pink im Grau
Deutsch-deutsche Perspektiven
Manchmal ergänzen sich Bücher ganz unverhofft in besonderem Maße. Ich habe im vergangenen Herbst direkt nacheinander Michael Görings Roman „Dresden“ und Lutz Seilers Buch „Stern 111“ gelesen, für das er 2020 den Preis der Leipziger Buchmesse erhalten hat. Beide Romane eröffnen jeweils eine vollkommen unterschiedliche Perspektive auf die deutsch-deutsche Geschichte, die Wendezeit und den Mauerfall. … Weiterlesen Deutsch-deutsche Perspektiven
Mit Siebzehn
Noch einmal siebzehn Jahre alt sein? Wäre das erstrebenswert oder möchte man die Lebenserfahrung, die man mittlerweile gesammelt hat, dann doch nicht mehr missen? Mit Anke Krügels Roman „Mensch, Manu!“ taucht man ab in den Kosmos und die Gefühlswelt einer Siebzehnjährigen, aber vor allem auch in die ereignisreichen, geschichtsträchtigen Jahre 1988 und 1989 in Strausberg … Weiterlesen Mit Siebzehn
Entfesselungszauber
Tradition und Umbruch - im Saale-Unstrut-Gebiet wird immer noch Wein angebaut, die einst florierende DDR-Schuhindustrie gehört jedoch längst der Vergangenheit an. Über gelungene und gescheiterte Fluchten und das Leben 30 Jahre nach dem Mauerfall schreibt Katrin Seglitz in ihrem Roman „Schweigenberg“. Eingebettet in unterschiedliche Lebensläufe der Hauptfiguren erzählt die Autorin von unschönen und verdrängten Wahrheiten, … Weiterlesen Entfesselungszauber
Hinter Leipziger Fassaden
Drei Epochen, drei Frauen, drei Schicksale - was sie verbindet, ist ein Haus in der Leipziger Lerchenstraße, das eine bewegte Vergangenheit mit zahlreichen, dunklen Kapiteln aufweist: in ihrem Roman „Herumtreiberinnen“ gibt Bettina Wilpert den Geschehnissen hinter den Mauern, die der breiten Öffentlichkeit in der Regel verborgen blieben, Namen und lässt so Geschichte lebendig werden. Man … Weiterlesen Hinter Leipziger Fassaden
Frei wie ein Vogel
Ein Vogelschwarm am Himmel - kaum etwas verkörpert das Gefühl oder die Sehnsucht nach Freiheit wohl ähnlich bildhaft. Das Autorenduo Sylvia Vandermeer und Frank Meierewert, das sich hinter dem Pseudonym Sylvia Frank verbirgt, hat nicht nur die expressive Textzeile „Nur einmal mit den Vögeln ziehn“ aus einem Song der Band Silly als Titel für ihren … Weiterlesen Frei wie ein Vogel
Familienleben hüben und drüben
„Und jetzt ist Schluss“ - Christine Lehmann lässt in ihrem gerade neu erschienenen Roman die soeben verstorbene Ruth Winkler vom Totenbett aus ihre fiktive Lebensgeschichte erzählen. 1930 in Halle geboren erlebt sie Krieg, Flucht und später durch die Mauer von ihrer Familie getrennt in Westdeutschland die Nachkriegszeit. Ruth Winklers Lebenserzählung steht stellvertretend für die Geschichte … Weiterlesen Familienleben hüben und drüben









