Hiddensee-Lektüre

Dass Hiddensee deutlich mehr ist als die kleine Schwester Rügens im Westen der größten deutschen Insel, bemerkt man schnell, wenn man sich etwas mit der Geschichte und den Besonderheiten dieses schmalen Landstreifens in der Ostsee befasst. Hiddensee gilt als Insel der Künstler und auch Sylvia Frank’s Roman „Das Haus der Winde“ und Unda Hörner’s Sachbuch „Auf nach Hiddensee! Die Bohème macht Urlaub“ vermitteln auf unterschiedliche Art und Weise die magische Anziehungskraft, welche dieses Fleckchen Erde auf Kulturschaffende hatte und hat.

Sylvia Frank ist das Pseudonym des auf Rügen lebenden Schriftstellerehepaares Sylvia Vandermeer und Frank Meierewert, die erkannt haben, dass die Grande Dame des Stummfilms Asta Nielsen und ihr idyllisches, kleines Ferienhaus – mit dem schönen Namen „Karusel“ – auf Hiddensee zweifelsohne einen guten Romanstoff abgeben.
So verweben die beiden wahre Begebenheiten mit einer fiktiven Liebesgeschichte und erzählen über Inselbewohner und Inselgäste sowie über die Sommer, welche die dänische Schauspielerin auf der Insel verbrachte.

„Kunst ist meine Rettung vor der Einsamkeit. Sie gibt mir das Gefühl, ein Teil von etwas Größerem zu sein, in der weiten Welt da draußen auf Gleichgesinnte zu treffen.“

(aus Sylvia Frank, Das Haus der Winde, S.189)

Asta Nielsen verliebte sich in den Zwanziger Jahren in die Insel und kaufte sich 1929 ihr eigenes Häuschen, das der Architekt Max Taut ursprünglich als Sommerhaus für eine Berliner Familie entworfen hatte. In den folgenden Jahren verbrachte sie dort gerne – auch mit ihrer Schwester Johanne – die Sommermonate.

Der Roman erzählt in kurzen Zügen auch die Lebensgeschichte des großen Stummfilmstars: ihre Kindheit in Kopenhagen, ihre ersten Schritte am Theater und der plötzlich einsetzende große Erfolg in der Welt des Films.
Auf Hiddensee darf die große Berühmtheit jedoch ganz privat sein und genießt mit Freunden und Bekannten die Leichtigkeit der Sommertage, feiert Feste und erholt sich in der Natur und an der frischen Meeresluft.
Im Roman „Das Haus der Winde“ lernt sie auch die Einheimischen kennen, fährt mit hinaus zum Fischen, besucht ein Boccia-Turnier und verliebt sich schließlich.

„Namen sind Schall und Rauch, würde Pastor Gustavs sagen. In der Kargheit und Abgeschiedenheit der Insel entwickelte sich über die Jahrhunderte eine Lebensauffassung, nach der der einzelne Mensch in jedem Geschlecht, seiner Familie und seiner Arbeitsgemeinschaft aufgeht. Nur als gut funktionierende Einheit gelang es, auf diesem Flecken Erde inmitten der See zu überleben.“

(aus Sylvia Frank, Das Haus der Winde, S.179)

Doch immer mehr überschatten ihre Sorgen um Freunde und Bekannte, die unter den Repressalien der Nationalsozialisten leiden und um ihr Leben fürchten müssen, ihre unbeschwerten Urlaubstage. Vor allem die Angst um ihren schwer erkrankten Freund Joachim Ringelnatz macht ihr sehr zu schaffen.

Der Roman liest sich sehr schnell und flüssig und vermittelt sofort eine gewisse Ferienatmosphäre. Auch wenn die Liebesgeschichte für mich stellenweise etwas aufgesetzt wirkt, mochte ich das Buch vor allem wegen der zeitgeschichtlichen Hintergründe, den vielen Anklängen der Inselgeschichte und aufgrund des besonderen Flairs.
Ich habe durch die Lektüre viel Neues über Hiddensee und die Künstler erfahren und sie hat meine Neugier auf das Karusel und die Persönlichkeit Asta Nielsen absolut geweckt.

Unda Hörner hat bereits 2003 mit ihrem feinen Buch „Auf nach Hiddensee! Die Bohème macht Urlaub“ dem besonderen Zauber der Insel, ihrer Geschichte und den prominenten Gästen aus Kunst und Kultur nachgespürt. Entstanden ist dabei ein kurzweiliges und informatives Bändchen, das Lust auf die Insel macht und auf unterhaltsame Art und Weise die wichtigsten Orte, Sehenswürdigkeiten und vor allem auch Persönlichkeiten, die gerne auf Hiddensee verweilten, näher bringt.

„Die Namen derer, die während Theaterferien, Sommer- und Schaffenspausen aus Berlin auf die Insel strömten, sie sind Legion. Salopp gesagt: zu manchen Jahreszeiten liefen mehr Geistesgrößen auf Hiddensees neunzehn Quadratkilometern herum als Kühe auf den Inselwiesen standen. In den Gästelisten der Inselhotels tauchen die berühmten Besucher auf: Ernst Blass, Carl Zuckmayer mit Familie, Hans Fallada, Erich Mühsam, Ernst Toller, Lion Feuchtwanger, Mascha Kaléko, Joachim Ringelnatz, Albert Einstein.“

(aus Unda Hörner, Auf nach Hiddensee!, S.9)

Selbstverständlich wird auch hier Asta Nielsen und ihr Sommerhäuschen ausgiebig gewürdigt, aber auch ihre gern gesehenen Gäste wie Joachim Ringelnatz und seine Gattin bekommen ihren Raum.

Und natürlich der große Name der Insel: Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Auch sein Sommerhaus auf Hiddensee ist – wie Asta Nielsen’s Karusel – heute Museum und zieht zahlreiche Literaturbegeisterte aus aller Welt an, die dort unter anderem das schöne Anwesen, die Terrasse mit den Original-Gartenmöbeln und dem besonderen Efeu von George Washington’s Landsitz in USA, den imposanten Weinkeller und die Medaille des Literaturnobelpreises bewundern können.

Doch auch die Malerinnen der Insel wie Elisabeth Büchsel und Henni Lehmann bekommen ein eigenes Kapitel, ebenso wie die Puppenmama Käthe Kruse, der Architekt Max Taut oder die Tänzerin Gret Palucca.

Ausgestattet mit amüsanten Anekdoten, zahlreichen schwarz-weiß Fotografien und treffenden Originalzitaten lässt das Buch spürbar werden, wie bunt, vielseitig und kulturell anziehend die Insel ist und war. Man würde sich wünschen, auf den sommerlichen Festen mit Blick aufs Meer dabei gewesen zu sein und hätte gerne die lustigen und anregenden Gespräche gehört, mitgesungen und mitgefeiert.

Auch heute versprüht die Insel dieses Sommergefühl und Künstler-Flair und man kann verstehen, was die Literaten, MalerInnen, SchauspielerInnen und TänzerInnen dort gefunden haben – eine grandiose Naturkulisse, Ruhe und Abgeschiedenheit. Hiddensee ist ein Ort, um Energie zu tanken, sich zu erholen, der Natur nah und kreativ zu sein.

Mich haben diese beide Bücher, die vom Charakter her sehr unterschiedlich sind, wunderbar eingestimmt auf Hiddensee, Vorfreude geweckt und meinen Blick geschärft. So betrachtet man die Naturschönheit der Insel, den Leuchtturm auf dem Dornbusch, die blaue Scheune, das Gerhart-Hauptmann-Haus und Asta Nielsen’s Karusel mit etwas Vorwissen nach der Lektüre auf einmal mit anderen, wachen Augen.

Buchinformationen:
Sylvia Frank, Das Haus der Winde
Rütten & Loening
ISBN: 978-3-352-00957-0

Unda Hörner, Auf nach Hiddensee! Die Bohème macht Urlaub
ebersbach & simon
ISBN: 9783934703605

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Wozu inspirierte bzw. woran erinnerte mich die beiden Hiddensee-Bücher:

Für den Gaumen:
In „Das Haus der Winde“ gibt es zum Aufwärmen Grog, aber es wird vor allem die Vorliebe Asta Nielsen’s zu Kringel und Mokka thematisiert.

Und für den richtigen Hunger gibt es – wie könnte es auch anders sein an der Ostsee – natürlich Fisch:

Dorsch mit Stampfkartoffeln und Frühlingszwiebeln? Wäre das der Dame angenehm?“

(aus Sylvia Frank, Das Haus der Winde, S.236)

Zum Weiterschauen:
Die gebürtige Kopenhagenerin Asta Nielsen (1881 – 1972) war der Stummfilmstar vor allem in den 10er und 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Heute sind diese Filme kaum mehr bekannt – ich kann mich nicht erinnern, jemals einen Film mit Asta Nielsen gesehen zu haben.

Zum Weiterhören:
In „Das Haus der Winde“ träumt Asta Nielsen später vom singenden Hans Albers und einem seiner berühmtesten Lieder „La Paloma“:

„Mich trägt die Sehnsucht fort in die blaue Ferne. Unter mir Meer und über mir Nacht und Sterne…“, klang das Lied in ihr nach.“

(Sylvia Frank, Das Haus der Winde, S.55; Liedtext La Paloma von Hans Albers)

Für einen Museumsbesuch:
Wer die schöne Insel Hiddensee besucht, hat die Möglichkeit sich das Sommerhäuschen „Karusel“ (dänische Schreibweise) von Asta Nielsen anzusehen.
Das Haus, das vom Architekten Max Taut entworfen wurde, ist heute als Museum zugänglich – es kann sogar in einem Trauzimmer geheiratet werden. Klein, aber fein und man spürt die sommerliche Leichtigkeit in den Räumen und der Landschaft, welche die dänische Schauspielerin so liebte.

Zum Weiterlesen:
Die 1945/46 erschienene Autobiografie Asta Nielsen’s „Die schweigende Muse“ ist derzeit nur noch antiquarisch erhältlich. Für mich ein schönes Souvenir und Andenken an die Insel und das „Karusel“, das ich im Museumsladen erwerben konnte:

Asta Nielsen, Die schweigende Muse
Aus dem Dänischen von H. Georg Kemlein
Carl-Hanser-Verlag
ISBN: 3-446-12420-9

„Auf Hiddensee, einer Insel westlich von Rügen, schaffte ich mir ein kleines Landhaus an, in dem ich – oft vier Monate lang – herrliche Ferien genoß. (…) Unter einem unfaßbar hohen und blauen Himmel, in Licht und Farben getaucht, die hier noch leuchtender waren als an anderen Orten des Nordens, die ich kenne, liegt die schmale, primitive Insel wie eine Oase in der Ostsee.“

(aus Asta Nielsen, Die schweigende Muse, S.365/366)

Erfrischende Ostseebrise

Eine kleine Flucht aus dem Alltag, eine charmante Zeitreise und ein wenig Ostseeluft schnuppern: all das bietet Hedwig Dohm’s Freiluftnovelle „Sommerlieben“ aus dem Jahr 1909. Die Büchergilde Gutenberg hat in der Reihe „Büchergilde unterwegs“ nach „Das Buch von der Riviera“ von Erika und Klaus Mann nun auch das unterhaltsame Werk der Urgroßmutter der beiden in einer optisch schönen Aufmachung neu aufgelegt.

Hedwig Dohm war die Großmutter von Katia Mann, Schriftstellerin und überzeugte Frauenrechtlerin – weitere ergänzende Details und biografische Informationen zur Autorin enthält dankenswerterweise auch das Nachwort von Heike Brandt. Als Dohm die „Sommerlieben“ schrieb war sie beinahe 80 Jahre alt und doch atmet dieses Werk neben Lebenserfahrung und Klugheit auch eine jugendliche Frische und Leichtigkeit, die beim Lesen ansteckend wirkt und den Leser sofort in Urlaubsstimmung versetzt.

Allein für solche Sätze wie den folgenden und diese herrliche Sprache lohnte sich für mich schon die Lektüre – (Achtung! Bitte auf der Zunge zergehen lassen):

„Nun weiß ich aus Erfahrung und Seelenkenntnis, daß, wenn der Mensch seinen Ärger zur Papier bringt, sich sofort auch die komisch-amüsanten Seiten der Ärgernisse präsentieren, wahrscheinlich aus einem Instinkt der menschlichen Natur heraus, der sich selbst aus dem Schierling des Missvergnügens noch ein Tröpfchen Honig herausdestilliert.“

(S.13)

Mit spitzer Feder und scharfzüngig formuliert und berichtet „Trautantchen“ Marie Luise in Form von Briefen an den werten Schwager – den die Schwester schmählicherweise treulos verlassen hat – über ihre Sommerfrische im Badeort Salentin auf Usedom, den sie dort mit den ihr anvertrauten Kindern – Nichte Hanna und Neffe Rudi – verbringt.

Die unverheiratete, „ältere Jungfer“ erzählt offen, direkt und schonungslos von der Ankunft im Quartier, das noch ihrer Nachbesserung und Aufmöbelung bedarf und karikiert gnadenlos und pointiert jeden in ihrem Umfeld: Gastgeber, Urlaubsgäste, Dienstpersonal und auch die Kinder – keiner entkommt ihrem Adlerauge und ihrer spitzen Zunge.

„Welch eine Temperamentsfülle! Ihre jubelnde Hingabe an alles, was Genuß verspricht, könnte ein halbes Dutzend Mysanthropen mit Optimismus versorgen.“

(S.48)

So erlebt man anhand ihrer plastischen und intensiven Beschreibungen auch hautnah mit, wie sie bei einer vergnügten Ruderparte plötzlich in ein Unwetter kommt, wie wenig Talent und Ehrgeiz ihr Dienstmädchen Alma für das Kochen und die Haushaltsführung im Allgemeinen aufbringt oder mit welchen Tricks sie das allzu strenge Kindermädchen Miß Jones abzulenken versucht, so dass der kleine Neffe Rudi ein wenig mehr Freiheiten bekommt. Kleine, stimmungsvolle Urlaubs- und Strandszenen, welche die Badekultur (inklusive der Bademode) der damaligen Zeit – gerade die Kaiserbäder an der Ostsee waren sehr en vogue – vor den Augen des Lesers wieder aufleben lassen.

Aber auch ein Gesellschaftsportrait der damaligen Zeit und eine bemerkenswerte Studie über eine unverheiratete Frau, die sich trotz aller Selbstständigkeit und Unabhängigkeit doch auch hin und wieder nach einer erfüllenden Beziehung sehnt.
Die Anklänge und kritischen Untertöne der Frauenrechtlerin sind zwischen den Zeilen ebenso zu finden, wie die dunklen Wolken des aufziehenden Antisemitismus, welche sich bereits vor die Sonne schieben.

Doch der unterhaltsame, amüsante und stellenweise herrlich-bissige Tonfall der Autorin macht die „Sommerlieben“ dennoch zu einer in weiten Teilen locker-luftigen und im Grundton unbeschwerten Lektüre. Man spürt den Wind, sieht die Strandkörbe und die gestreiften Badeanzüge kurz nach der Jahrhundertwende, blickt auf die Wellen und genießt. Manches scheint sich in den letzten hundert Jahren nicht oder kaum verändert zu haben. Wer selbst schon einen Ostseeurlaub verbracht hat, weiß was unbefugte Strandkorbbesetzer, schnelle Wetterwechsel oder geschwätzige Miturlauber anrichten können – so findet sich auch der heutige Leser in vielen Szenen, Episoden, Anekdoten und Gedankengängen wieder oder vielleicht sogar ertappt.

Ein kleines, feines Buch, das so erfrischend ist, wie ein Bad in der Ostsee.
Wunderbar geeignet für einen Nachmittag im Strandkorb oder um vom heimischen Liegestuhl aus für eine Weile an diese herrliche Küste zu reisen. Wer also die Möglichkeit dazu hat, sollte es halten wie Tantchen Marie Luise:

„Täglich in der Morgenfrühe gehe ich ans Meer, um in meinem Strandkorb zu lesen, irgendein Buch, das Stille und Sammlung will.“

(S.55)

Doch nicht „irgendein Buch“: Die „Sommerlieben“ wären hierzu definitiv eine erstklassige Wahl.

Ich bedanke mich sehr herzlich bei der Büchergilde Gutenberg, die mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Auf meine Meinung und Rezension des Buches hatte dies keinen Einfluss.

Beim Klick auf den Titel gibt es nähere Informationen zum Buch auf der Seite derBüchergilde.

Buchinformation:
Hedwig Dohm, Sommerlieben – Freiluftnovelle
Herausgegeben und mit einem Vorwort von Julia Finkernagel
Büchergilde Gutenberg
ISBN: 978-3-7632-7285-3

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Wozu inspirierte bzw. woran erinnerte mich Hedwig Dohm’s „Sommerlieben – Freiluftnovelle“:

Für den Gaumen (I):
Die Urlaubskost muss gesund sein und darf nicht so schwer im Magen liegen, deshalb wäre Obst eine hervorragende Wahl, allerdings beklagt Marie Luise, die stolzen Preise für Erdbeeren und ist froh, mit Trockenobst vorgesorgt zu haben:

„Ein Trost in der Not der Öbste ist die Kiste mit den getrockneten Aprikosen, Prünellen und Pflaumen“

(S.23)

Für den Gaumen (II):
Doch auch einem Gläschen Wermut scheint die Tante nicht abgeneigt zu sein:

„Also merke es Dir: Ich bin ein vergnügtes, jüngeres altes Mädchen. Die Vergnügtheit zuweilen gemischt mit etwas Wehmut. Ein Tröpfchen Wermut nicht ausgeschlossen. Das gehört sich für eine ältere Jungfer.“

(S.26)

Zum Weiterschauen:
Ein Zeitgenosse Hedwig Dohm’s, der ab 1909 ebenfalls regelmäßig nach Usedom reiste und das „Dorf Alt-Sallenthin“ (um 1912) auf seine ihm typische Art als Gemälde verewigte, ist der Künstler Lyonel Feininger. Auf der Website des Museum Folkwang kann man sich dieses Gemälde und eine kurze Erläuterung dazu ansehen.

Zum Weiterlesen:
Literarisch fällt mir zur Ostsee sofort auch Eduard von Keyserling’s Roman „Wellen“ aus dem Jahr 1911 – also nur zwei Jahre nach Hedwig Dohm’s „Sommerlieben“ erschienen – ein, den ich vor vielen Jahren gelesen habe:

Eduard von Keyerling, Wellen
Insel Taschenbuch
ISBN: 978-3-458-34682-1