Die Zeit zwischen den Jahren, die es ermöglicht, mal ein wenig die Pausentaste zu drücken, ist so gut wie vorbei. Das neue Jahr ist bereits ein paar Tage alt und zunächst möchte ich es natürlich nicht versäumen, allen Leserinnen und Lesern meiner Kulturbowle noch ein gesundes, gutes, gesegnetes und friedliches neues Jahr 2026 zu wünschen.
Meine Neujahrsbowle ist für mich auch stets der Moment, in dem ich nochmal auf das vergangene Jahr – und da vor allem auf das Lese- und Blogjahr zurückblicke und meine zehn Leseglanzlichter des Jahres küre.
Wenn ich so auf diesen Stapel blicke, der sich letzten Endes herauskristallisiert hat, dann kann ich vieles herauslesen und entdecken, das mich 2025 literarisch beschäftigt hat bzw. auch ein paar Trends ablesen:
Ich habe wieder etwas mehr im englischen Original gelesen, so dass es dieses Mal auch zwei englische Titel in die Liste geschafft haben. Zudem tauchen so viele Sachbücher wie noch nie in der Liste auf. Auch Sachbücher haben dieses Jahr bei mir einen höheren Stellenwert bzw. mehr Aufmerksamkeit erhalten.
Winter- und Sommerbücher haben es unter die Top 10 geschafft und auch viele meiner Herzensthemen finden sich auf der Liste wieder: Literatur, Musik, Kunst, Geschichte und Zeitgeschichte, wohltuende, menschliche Bücher voller Herzenswärme ebenso wie die Stimmen und Schicksale starker Frauen.
Etwas ungewöhnlich für mich ist auch, dass es kein Krimi in die Liste geschafft hat, obwohl ich doch viele und auch viele gute gelesen habe (aber die 10 Plätze sind halt doch begrenzt). Vermutlich war mir dieses Jahr bei allem Weltgetöse wohl eher nach leiseren Tönen.
Aber genug der Vorrede! Das sind sie jetzt – ohne Ranking, sondern in der Reihenfolge, in welcher ich sie gelesen habe – meine 10 Lese-Glanzlichter des Jahres 2025:










* Alice Winn „In memoriam“:
Schon sehr früh im Jahr – ich habe das Buch im Januar gelesen – war klar, dass diese berührende Geschichte um zwei befreundete britische Internatsschüler, die in den ersten Weltkrieg ziehen, durch diesen auseinandergerissen werden und sich erst spät ihre Liebe zueinander eingestehen, zu meinen Jahresglanzlichtern zählen wird. Ich habe den Roman, der im Deutschen „Durch das große Feuer“ heißt, im englischen Original gelesen und ihn geliebt – wohl auch weil die Liebe zu Poesie und Literatur eine zentrale Rolle darin spielt.
* Tommie Goerz „Im Schnee“:
Es sind gerade diese leisen und tiefgründigen Bücher, die mein Herz erobern. Die Geschichte, die in einem fränkischen Dorf angesiedelt ist und sehr subtil beschreibt, wie sich die Welt für Max ändert, als sein bester Freund Schorsch stirbt, ist einfach großartig erzählt und zugleich das perfekte Winterbuch.
* Annette Kehnel „Die sieben Todsünden“:
Selten habe ich ein Sachbuch gelesen, das so viele Denkanstöße und Anregungen zum Weiter- und Nachdenken gegeben hat, wie Annette Kehnels Buch über die Todsünden und wie viel Menschheitswissen und geschichtliche Fundierung in der Definition dieser sieben steckt. Denn es gab und gibt gute Gründe, diese Verhaltensweisen zu kritisieren und die Autorin gibt gute Beispiele aus der Geschichte. Sehr lesenswert und eine große Empfehlung!
* Kerstin Holzer „Thomas Mann macht Ferien“:
Mein Sommerbuch des Jahres war sicherlich dieses feine Büchlein über die Urlaubszeit, die Thomas Mann mit seiner Familie im Jahr 1918 am Tegernsee verbrachte. Stimmungsvoll, atmosphärisch und mit liebevollen Einblicken in das Mann’sche Familienleben! Ich durfte es sogar gleich zweimal – und jedes Mal mit Genuss – lesen, da es auch eine Lesekreislektüre dieses Jahres war.
Besprechungen findet ihr auch bei meinen geschätzten BlogkollegInnen Bingreader und Buchbube.
* Mariann Edgar Budde „Mutig sein“:
Mariann Edgar Budde ist Bischöfin in Washington und sie ist die Frau, die bei der Amtseinführung von Donald Trump die Predigt hielt. Eine bemerkenswerte Predigt und eine mutige Frau, die in ihrem wichtigen, starken Buch „Mutig sein“ ein kluges und eindringliches Plädoyer dafür formuliert hat, mutig zu sein. Auch beim deutschen Evangelischen Kirchentag 2025 in Hannover wurde sie begeistert empfangen.
* Sarah Winman „Still Life“:
Das Foto zeigt die deutsche Ausgabe „Das Fenster zur Welt“, obwohl ich das englische Original „Still Life“ gelesen habe. Diese Reise in die Toskana und das Florenz während und nach dem zweiten Weltkrieg ist eines der warmherzigsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Mit Figuren (und einem Papagei), die man nicht mehr vergisst und für immer ins Herz schließt. Wer mehr wissen möchte: Bei Bingereader gibt es eine schöne Besprechung.
* Jacqueline Kornmüller „6 aus 49“:
Die Autorin hat ihrer Großmutter ein literarisches Denkmal gesetzt: dieser Frau, der es gelang als alleinerziehende Mutter zugleich ein erfolgreiches Hotel in Garmisch-Partenkirchen aufzubauen und zu führen. Ein sehr liebevolles, lebensfrohes Buch, das jedoch auch nachdenklich stimmt und den Umgang bzw. die Aufarbeitung Garmisch-Partenkirchens mit der nationalsozialisitischen Vergangenheit thematisiert.
* Stefan Moster „Vom Glück, im Chor zu singen“:
Der Autor spricht mir an so vielen Stellen im Buch aus der Seele. Es ist wirklich ein Glück, im Chor zu singen. In seinem Sachbuch versucht er diesem Phänomen von verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichsten Aspekten auf die Spur zu kommen. So wird klar, wie vielfältig und lebendig die Chorszene in Deutschland – Gott sei Dank – immer noch bzw. wieder und hoffentlich noch lange ist.
* Christoph Poschenrieder „Fräulein Hedwig“:
Auch bei „Fräulein Hedwig“ handelt es sich um einen leisen Roman, der sich eines ernsten Themas und eines traurigen Kapitels der deutschen Geschichte annimmt. Sehr einfühlsam und klug erzählt wird die Geschichte der unverheirateten Lehrerin Hedwig, die ein einsames Leben zur Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert lebt und letztlich aufgrund einer psychischen Erkrankung der NS-Diktatur zum Opfer fällt. Ein Buch, das in meinen Augen mehr Aufmerksamkeit und LeserInnen verdient hätte.
* Henning Sußebach „Anna oder: Was von einem Leben bleibt“:
Die Bestsellerlisten und die Sachbuchbestenliste des Deutschlandfunks sprechen hier ein klares Wort – das Buch über die Urgroßmutters des ZEIT-Redakteurs und ihre wechsel- wie eindrucksvolle Lebensgeschichte hat einen Nerv und eine begeisterte Leserschaft getroffen. Und das vollkommen zurecht, denn diese Anna ist eine Frau, die in bewegten Zeiten lebte und die man nach der Lektüre nicht mehr vergisst.
Die ausführlichen Besprechungen zu den Büchern – soweit vorhanden – habe ich natürlich wie immer verlinkt.

Und für alle Daten- und Statistikfans, noch ein paar Blogfakten zu 2025:
Die drei Beiträge mit den meisten Klicks sind interessanterweise auch 2025 wieder alte Beiträge (aus Vorjahren) gewesen, die sich mittlerweile zu Dauerbrennern entwickelt haben:
Da sind zu nennen „Frauen in Brechts Leben“ zu Unda Hörners Buch „Brecht und die Frauen“, sowie „Schwedisches Schreibmaschinengeklapper“, in welchem ich das Buch „Die Sekretärinnen“ der schwedischen Feministin Elin Wägner aus dem Jahr 1908 besprochen habe. Dieses Jahr gefolgt vom Beitrag „Alte Sorten und neue Perspektiven“ zu Ewald Arenz’ Roman „Alte Sorten“. Mittlerweile traue ich mich zumindest bei den ersten beiden zu behaupten, dass diese Trends wohl anhalten werden.
Der meistgeklickte Beitrag aus 2025 war meine Rezension von Regine Ahrems „Leuchtende Jahre – Aufbruch der Frauen 1926-1933“.
Die meisten Likes im letzten Jahr hat ein weiteres Herzensbuch dieses Jahres gesammelt: schön, dass über 50 LeserInnen mein Beitrag „Hannah Arendt Wiese der weisen Tiere“ zu Hannah Arendt von Hildegard Keller illustriertes Buch „Die weisen Tiere“ so gut gefallen hat.
Ich habe 2025 erneut sehr viel gelesen, jedoch bedauerlicherweise deutlich weniger hier auf dem Blog darüber geschrieben. Im Vergleich zu vergangenen Jahren ist es ein klein wenig ruhiger hier geworden. Nicht weil es mir weniger Freude gemacht hätte, sondern manchmal erfordert es das Leben einfach, Schwerpunkte anders zu setzen und Zeit anders zu verteilen.
Auch wenn ich nicht alles umsetzen konnte, das ich mir gewünscht hätte, gab es doch auch ein paar Neuerungen dieses Jahr. So habe ich zum Beispiel begonnen, in meinen Monatsbowlen Haikus aus eigener Feder mit einzubauen. Das Spiel mit den Worten macht mir einfach Spaß.
Daher freue ich mich um so mehr, dass mir so viele von Euch die Treue gehalten haben und hier auf meiner Bowle vorbeischauen.
Und gerade deshalb möchte ich mich natürlich auch dieses Jahr von ganzem Herzen für alle positiven Rückmeldungen, Likes und Kommentare des vorigen Jahres bedanken. Es ist dieses Leben und der Austausch auf dem Blog, sowie das freundliche Feedback, das mir Motivation und Ansporn ist, auch in 2026 weiterhin meine positiven Erfahrungen mit Büchern oder kulturellen Ereignissen hier auf dem Blog mit Euch zu teilen.

Gaumen-Highlights 2025:
Da es zweifelsohne nötig war, sich das Leben manchmal etwas zu versüßen, denke ich dass die dieses Jahr neu entdeckten und zum ersten Mal gebackenen Castagnotti (Kekse mit Maronenmehl und Schokoladenguss) wohl meine Lieblinge des Jahres geworden sind.
Musikalisches Glanzlicht in 2025:
Dieses Jahr war für mich ein sehr intensives Jahr – voller Musik – und so fällt es gerade in dieser Kategorie besonders schwer, eine Auswahl zu treffen. Aber ich nenne jetzt einfach mal die Misa a Buenos Aires (Misatango) von Martín Palmeri, denn diese Tangoklänge haben mich lange begleitet und viel positiven Schwung gegeben.
Theater-Glanzlicht 2025:
Das Jahr hat es auch gut mit mir gemeint und so konnte ich mir einen ganz besonderen, lang gehegten Wunsch erfüllen: den Besuch des „Jedermann“ auf dem Salzburger Domplatz. Dank des mitspielenden Wetters, eines tollen Ensembles und einer grandiosen Inszenierung ein unvergessliches Erlebnis!
***
Mein Jahresprojekt des letzten Jahres, die Premierenbowle, konnte ich leider nicht wie geplant umsetzen, daher besteht die Blogplanung für dieses Jahr erst einmal darin, nichts zu planen, mich treiben zu lassen, offenohrig und neugierig zu bleiben und zu schauen, was ich Euch Schönes hier vorstellen kann.
Das letzte Blogjahr habe ich mit einem Gedicht von Joachim Ringelnatz beendet, daher soll auch das Neue mit einem solchen beginnen:
Lebensabschnitt
Ich mache eine Amnestie
Aus herzlichem Verlangen.
Und sei auch du und sein auch Sie
Zu mir ganz unbefangen.Das Leben ist ein Rutsch-Vorbei.
Nur das, was echt gewesen,
Nährt weiterhin. – Ein Besen,
Zu wild geschwenkt, schlägt viel entzwei.Seid gut zu mir und macht Radau,
Verzeihend und aus Reue!
Wollt ihr? Wer reist aufs neue
Mit mir ins Himmelblau?(Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934)
Der Neujahrshimmel 2026 über Landshut hat sich zumindest schon einmal von seiner himmelblauen Seite gezeigt:

Und ich würde mich selbstverständlich freuen, wenn Ihr mich weiterhin auf meiner Blogreise begleiten würdet!
Bleiben wir also offenohrig, zuversichtlich und dankbar und versuchen – trotz aller Widrigkeiten – das Auge für das Schöne, Echte und Nährende offen zu halten bzw. einfach zu genießen, was uns 2026 an Himmelblauem bzw. schönen Momenten und Gelegenheiten schenken wird: seien es feine Bücher, inspirierende Theater- oder Opernbesuche, Ausstellungen, Spaziergänge in der Natur und und und … – in diesem Sinne auf ein Neues!
Und traditionell (jetzt schon zum vierten Mal) gebe ich Euch für das neue Jahr auch noch meinen persönlichen Zwölftelblick des vergangenen Jahres mit auf den Weg. Dieser langsame, bildhafte Weg durch die Jahreszeiten ist mir mittlerweile zur liebgewonnenen Gewohnheit geworden und ich denke, auch das neue Motiv für 2026 habe ich bei einem meiner ersten Spaziergänge heuer schon gefunden. (Ihr dürft gespannt bleiben.)
Danke auch wieder an Nanni und ihren Blog Helden der Vorzeit, durch den ich auf die Aktion aufmerksam geworden bin und an Eva Fuchs, die auf ihrer Seite alljährlich noch viele weitere schöne Beispiele sammelt.
2025 habe ich eine Burgfriedensäule meiner Heimatstadt Landshut fotografisch durch das Jahr begleitet. Wer mehr darüber wissen will, kann hier auf Wikipedia nachlesen.












Danke für die Liste deiner am liebsten gelesenen Bücher. Keines davon habe ich gelesen, aber gleich zwei gefunden, die mich interessieren. Es freut mich sehr, dass du mit dem Blog weitermachst und ich wünsche dir ein gelingendes Genussjahr!!
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Vielen herzlichen Dank! Die guten Wünsche für ein gutes, genussvolles und inspirierendes neues Jahr gebe ich gerne zurück! Und wünsche viel Freude bei der Lektüre!
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Schöner Rückblick dafür. Ein kleiner Typo im ersten Abschnitt ist dir unterlaufen “ dann kann ich vieles herauslesen und entdecken, das mich 2026 literarisch beschäftigt hat“ 😀 … nicht dass es nicht zu verstehen wäre. Beste Grüße aus dem weißen Berlin und dir ein frohes neues glückliches Jahr mit viel Zeit zum Seelen-Ausspannen und Gutfühlen!
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Dankeschön für Dein scharfes Auge und den Hinweis, Alexander. Diesen Fehler – man sieht, dass ich mich offenbar noch immer „zwischen den Jahren“ befinde 😉 – habe ich natürlich sofort korrigiert. Beste Grüße aus dem nur leicht puderzuckerschneebedeckten, aber frostigen Niederbayern und auf ein gelungenes, gutes neues Jahr! Alles Beste auch für Dich und auf baldiges Wiederlesen! Barbara
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Vielen lieben Dank für die Verlinkung – das freut mich sehr 🙂 Eine sehr schöne Auswahl! Hätte ich Alice Winns „In Memoriam“ 2025 gelesen, wäre es auf jeden Fall auch in meiner Top Liste gelandet. Ich liebe das Buch und bisschen unvorstellbar für mich, dass das ein Debüt war, oder?
6 aus 49 habe ich mir gerade gekauft, das werde ich sicherlich in 2026 lesen und ich freue mich jetzt noch mehr drauf.
Sarah Winman lesen wir dieses Jahr nochmal im Bookclub, hatte so geschwärmt, dass es für unsere Lektüre dieses Jahr gewählt wurde 🙂
Ach ja und Kerstin Holzers „Thomas Mann macht Ferien“ hätte eigentlich auch in meiner Bestenliste landen müssen – arrrgh 😉
Ganz liebe Grüße und ein gutes Blog Jahr (und sonst natürlich auch ein ganz tolles!) Liebe Grüße, Sabine
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Sehr gerne geschehen, Sabine!
Und es ist doch schön, wenn die Auswahl für die Bestenliste so schwerfällt, denn das heißt ja, wir haben wirklich viele gute Bücher gelesen, die uns begeistert haben.
Dann schauen wir mal, was das neue Blogjahr bringen wird. Bei mir war im noch kurzen Januar auf jeden Fall schon wieder ein Kandidat für die Jahresglanzlichter dabei – mal sehen, ob er es am Ende dann auf die Liste schaffen wird. 😉
Herzliche Grüße und auf ein baldiges Wiederlesen auf unseren Blogs! Barbara
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Liebe Barbara,
ich hab mich schon gefragt, ob Du wieder einen 12tel Blick fotografiert hast 😊 – ein sehr schönes Motiv und tolle Veränderungen übers Jahr!
Von deinen Lieblingsbüchern hab ich auch gleich einige gespeichert – und hoffe, dass eines Tages meine Leben wieder mehr Zeiten zum Lesen beinhalten kann. Dieses Jahr wird es noch nichts (aber vielleicht lese ich das Buch über die Todsünden, das klingt super spannend).
Dir ein gesundes, gesegnetes neues Jahr mit vielen guten Büchern und entspannter Lesezeit!
Liebe Grüße
Nanni
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Liebe Nanni, ich wünsche Dir ebenfalls von Herzen ein gesundes, gesegnetes und kreatives neues Jahr 2026! Ich bin schon gespannt auf Deine(n) neuen Zwölftelblickmotiv(e) und freue mich auf viele inspirierende Beiträge. Herzliche Grüße, Barbara
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Herzliche Glückwünsche, liebe Barbara, zu Deiner Neujahrsbowle, mit den erlesenen Rückblicken und Empfehlungen, der zwölfmonatlichen Burgfriedensäule und dem neuerlichen Ringelnatz mit Himmelblau. Hm, ein(en?) Match hatte ich mit Tommie Goerz „Im Schnee“, das als Winterbuch und darüber hinaus taugt, es klingen die Totenglocken zum Leben. Das Buch zum „Glück, im Chor zu singen“, ist in der Stadtbibliothek ständig verliehen und vorbestellt. Das spricht doch für eine Anschaffung. Zurückfragen mag ich zu den „Sieben Todsünden“: Gibt es da auch einen Bezug zu den sieben Tugenden? Besten Dank für Deine Lektüren, Dein Hören und Sehen, Bebildern und Dichten im Blog. Alle guten Wünsche dazu für das neue Jahr! Herzlich Bernd
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Lieber Bernd,
Für Dich ebenfalls alles Gute im neuen Jahr – vor allem Gesundheit, aber auch Glück und Zufriedenheit! Hm, meine Lektüre von Annette Kehnels Buch liegt schon eine Weile zurück, aber an eine explizite Darstellung der sieben Tugenden kann ich mich nicht erinnern. Jedoch führt sie bei jeder Todsünde viele historische Beispiele auf, wie auch zu früheren Zeiten bereits Maßnahmen ergriffen oder Regeln aufgestellt wurden, um das Begehen dieser zu vermeiden. Nachvollziehbare und teils gute Ideen, die über die Jahre in Vergessenheit geraten sind. Ich fand das Buch hochinteressant und werde es sicherlich irgendwann nochmal lesen oder in ausgewählte Kapitel hineinlesen.
Herzliche Feiertagsgrüße! Barbara
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Danke für Deinen ergänzenden Hinweis!
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Zwölftelblick! Das habe ich tatsächlich das erste Mal bei dir gesehen und ich finde es ganz wunderbar. Danke für die schönen Fotos und die Anregung. Da bekomme ich direkt Lust, in meiner Gegend etwas ähnliches zu suchen.
Ich freue mich auf viele weitere Beiträge in 2026 und wünsche dir nur das Beste. Gestartet bist du ja schon gut, den deine Neujahrsbowle ist klasse!
Liebe Grüße von Vera
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Dankeschön, Vera!
Ja, das mit dem Zwölftelblick macht wirklich Spaß! Idealerweise sucht man sich ein Motiv, an dem man häufiger vorbeikommt und ich finde es immer schön, wenn man die Jahreszeiten in der Natur gut mitbekommt (in meinem Fall Bäume, Felder…) und auch etwas Himmel, da dann die Wetterunterschiede oder unterschiedliche Tageszeiten etc. gegebenenfalls auch noch Variationen ermöglichen. Schon mal viel Freude bei der Motivsuche und beim Fotografieren! Dir noch ein gesundes, gutes und glückliches Jahr 2026 und ich freue mich immer, wenn Du hier auf der Bowle vorbeischaust. Herzliche Grüße! Barbara
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