Septemberbowle 2024 – Mützenrevival und Schneespitzenberge

Wenn man nicht Nachrichten schauen würde, wäre dieser September für mich wirklich großartig gewesen. Es gab sonnige Altweibersommertage, aber auch der Herbst hat bereits Einzug gehalten. Für so manchen Spaziergang wurde schon die Mütze wieder aus dem Schrank geholt und sogar den ersten Schnee habe ich schon gesehen (wenn auch nicht vor der Haustür, sondern … Weiterlesen Septemberbowle 2024 – Mützenrevival und Schneespitzenberge

Wien und die ewigen Geliebten

Eine meiner persönlich liebsten literarischen Neuentdeckungen in diesem Jahr ist sicherlich Eva Ibbotson, deren Werke der Kampa Verlag aktuell in schöner, hochwertiger Gestaltung wieder für die deutschsprachige Leserschaft auflegt. Nach „Was der Morgen bringt“, das ich bereits begeistert hier auf dem Blog vorgestellt habe, war klar, dass ich auch weitere Bücher der Autorin lesen möchte. … Weiterlesen Wien und die ewigen Geliebten

Junibowle 2024 – Sommerflausen und Mückenstiche

Dieser Juni war geprägt von Kontrasten und Gegensätzen: Wolkenbrüche und Sommerhitze, Leichtigkeit und Schwere, unerfreuliche Nachrichten und Glücksmomente, Hochwasser und Sonnenschein, Alltag und Auszeiten, Mozartkugeln und Mückenstiche. Carlo Goldonis „Diener zweier Herren“ im Landestheater Niederbayern habe ich zweimal gesehen: einmal aufgrund ungünstiger Witterung im Theaterzelt und ein zweites Mal im stimmungsvollen Prantlgarten. Die Commedia dell’arte … Weiterlesen Junibowle 2024 – Sommerflausen und Mückenstiche

Autorenmütter und ihre Söhne

Heute ist Muttertag und vielleicht der richtige Moment, endlich zwei ganz besondere Bücher hier näher vorzustellen. Denn wenn mir eine Buchhändlerin meines Vertrauens Bücher ganz besonders ans Herz legt oder explizit empfiehlt, dann lohnt es sich immer genau zuzuhören und zu vertrauen. So geschehen bei Wolf Haas’ „Eigentum“ und auch als daran anschließender Tipp bei … Weiterlesen Autorenmütter und ihre Söhne

Fortschrittsliebender Witwentröster

Es ist immer wieder aufs Neue faszinierend, literarisch in eine andere Zeit abzutauchen. Günter Neuwirths neuer Kriminalroman aus der Reihe um den Triester Ispettore Bruno Zabini „Südbahn nach Triest“ entführt die Leserschaft ins Wien und Triest der Donaumonarchie im Jahr 1908. Was war das für ein Jahr dieses 1908? In Wien regiert Kaiser Franz Joseph … Weiterlesen Fortschrittsliebender Witwentröster

Nachtwald voller Fragen

„Wer möchte schlafen in einem Nachtwald voller Fragen?“ (S.369) - die Überschrift meines Blogbeitrags habe ich einem Zitat aus Ingeborg Bachmanns „Malina“ entnommen. Denn es trifft mein Gefühl nach der Lektüre, die mich wahrhaftig mit einem Wald voller Fragen zurücklässt. Wie also nähern diesem Werk, das zweifelsohne eine herausfordernde Lektüre darstellt und das so schwer … Weiterlesen Nachtwald voller Fragen

Theaterkrimi am Spittelberg

Wenn die gnä’ Frau in Wien wieder zur Verbrecherjagd ruft, bin ich sofort dabei. Bereits zum dritten Mal lässt Constanze Scheib ihr Dreamteam aus gnä’ Frau Helene Ehrenstein und ihrem Stubenmädchen Marie nun ermitteln: in „Mord im Dreivierteltakt“ sogar auf dem legendären Opernball und in einem Operettentheater im Spittelbergviertel. Und da ist sie wieder: Helene … Weiterlesen Theaterkrimi am Spittelberg

Wiener Schlawiner

Ursula Heinrich lässt in ihrem Wien-Krimi „Mord im Astoria“ die turbulenten Irrungen und Wirrungen des Jahres 1927 in der österreichischen Hauptstadt lebendig und zur Kulisse für einen verzwickten Kriminalfall werden. Vor dem Hintergrund wahrer geschichtlicher Ereignisse schickt sie mit Teddy und Mina ein ungewöhnliches Ermittlerpärchen auf Verbrecherjagd. Der schlitzohrige Gauner Teddy Steuber lebt gerne auf … Weiterlesen Wiener Schlawiner