Rumänische Affäre

Die sechste Station meiner Europabowle oder Literarischen Europareise führt mich nach Rumänien - in die Hauptstadt Bukarest. Gabriela Adameșteanu - eine der führenden Autorinnen des Landes - hat mit „Das Provisorium der Liebe“ einen Roman verfasst, der eindrucksvoll klar macht, wie sehr sich das politische System und die Diktatur auf das Privatleben und den persönlichen … Weiterlesen Rumänische Affäre →

Jazz, Liebe und Quarantäne

Ein Höhepunkt dieses Bücherfrühjahrs war für mich persönlich zweifelsohne der neue Roman „Monschau“ von Steffen Kopetzky. Grund dafür war nicht die Aktualität der Thematik um eine hochinfektiöse Krankheit, sondern vielmehr seine virtuose Art und Weise, den Zeitgeist der frühen Sechziger Jahre lebendig werden zu lassen und die wunderbare, zarte Liebesgeschichte, die er feinsinnig erzählt ohne … Weiterlesen Jazz, Liebe und Quarantäne →

Von der ersten, großen und anderen Liebe

Daniela Engist hat mit „Lichte Horizonte“ einen wunderbaren Roman über Frauen und die Liebe in ihren unterschiedlichsten Facetten geschrieben. Bewegend, intelligent, erfahren und lebensweise weiß die Autorin genau, wovon sie schreibt und trifft mitten ins Herz. „Vor allem das eine Chanson, in dem er erzählt, wie jemand aufsteht und geht und wortlos das ganze bisherige … Weiterlesen Von der ersten, großen und anderen Liebe →

Italienisches Inselgefängnis

Die nächste Station meiner Europabowle oder „Literarischen Europareise“ ist Italien: Bella Italia. Aber Francesca Melandri präsentiert uns in ihrem zweiten Roman „Über Meereshöhe“ nicht das sonnige Urlaubsland und „la dolce Vita“, sondern sie bringt dem Leser einen völlig anderen geschichtlichen Aspekt ihres Heimatlandes näher. Der Roman spielt Ende der Siebziger bzw. zu Beginn der 80er … Weiterlesen Italienisches Inselgefängnis →

Kulinarisches Vermächtnis

Jacky Durand ist französischer Journalist und Gastrokritiker (u.a. in der „Libération“) und hat mit „Die Rezepte meines Vaters“ jetzt seinen ersten Roman vorgelegt, mit dem er - um im Bild zu bleiben - meinen Geschmack in jeder Hinsicht perfekt getroffen hat. Dieses kleine, aber feine Buch ist liebevoll, warmherzig und eine wunderbare Liebeserklärung an Väter … Weiterlesen Kulinarisches Vermächtnis →

Spiegelnde Wirklichkeiten

Deborah Levy hat mit ihrem neuen Roman „Der Mann, der alles sah“ etwas geschafft, das außergewöhnlich ist: Sie wurde für ihr drittes Werk in Folge für den renommierten Booker Prize nominiert. Ein kunstvolles, vielschichtiges und anspruchsvolles Buch, das für aufmerksame und konzentrierte Leser, die sich darauf einlassen, eine besondere Magie entfaltet. 1988 - London, Abbey … Weiterlesen Spiegelnde Wirklichkeiten →

Mahlers letzte Reise

Ich bin immer noch überwältigt von der Lektüre des neuen Romans von Robert Seethaler „Der letzte Satz“ und suche nach den richtigen Worten, die diesem berührenden, außergewöhnlichen und intensiven Buch gerecht werden. Seethaler begleitet Gustav Mahler auf dem Deck eines Ozeandampfers auf seiner letzten Überfahrt von Amerika nach Europa - der Komponist fährt nach Hause, … Weiterlesen Mahlers letzte Reise →

Villazóns literarische Radtour durch Salzburg

Sommerzeit, Urlaubszeit, Festspielzeit - all das wird dieses Jahr durch die Corona-Pandemie gewaltig auf den Kopf gestellt. Doch die Salzburger Festspiele finden statt und man kommt derzeit auch zu Hause auf dem Sofa in den Genuss einiger Fernsehübertragungen (u.a. den „Jedermann“ vom Domplatz, die „Così fan tutte“ aus dem großen Festspielhaus und „Elektra“ aus der … Weiterlesen Villazóns literarische Radtour durch Salzburg →