Der Welt abhanden gekommen

Völlig hin und weg - das trifft es wohl ziemlich gut, wenn ich meinen Gemütszustand nach der Lektüre von Judith Fanto’s Debütroman „Viktor“ beschreiben müsste. Ein Roman, der mich sprachlos, begeistert, glücklich, nachdenklich, fasziniert und dankbar zurücklässt - völlig hin und weg eben. Ein wunderbares Buch, das genau meinen Nerv getroffen hat. „Verblüfft starrte ich … Weiterlesen Der Welt abhanden gekommen

Dorf im Aufruhr

Schon das Cover des Romans macht einem klar, worum es in Christoph Peters’ „Dorfroman“ gehen wird: da steht ein Kernkraftwerk auf der grünen Wiese - der schnelle Brüter in Kalkar, der nie in Betrieb ging. Doch in diesem Roman steckt noch so viel mehr als nur die Geschichte der Anti-Atomkraft-Proteste am Niederrhein. Es ist auch … Weiterlesen Dorf im Aufruhr

Jazz, Liebe und Quarantäne

Ein Höhepunkt dieses Bücherfrühjahrs war für mich persönlich zweifelsohne der neue Roman „Monschau“ von Steffen Kopetzky. Grund dafür war nicht die Aktualität der Thematik um eine hochinfektiöse Krankheit, sondern vielmehr seine virtuose Art und Weise, den Zeitgeist der frühen Sechziger Jahre lebendig werden zu lassen und die wunderbare, zarte Liebesgeschichte, die er feinsinnig erzählt ohne … Weiterlesen Jazz, Liebe und Quarantäne

Songschreiber im Glück

Timon Karl Kaleyta, der bisher vorwiegend als Musiker, Songschreiber, Kolumnist und Drehbuchautor arbeitete, hat mit „Die Geschichte eines einfachen Mannes“ jetzt seinen Debütroman vorgelegt. Er erzählt satirisch-bissig von einem jungen Mann, der sich selbst, seinen Platz und seine Aufgabe im Leben sucht - eine moderne Fassung des „Hans im Glück“ über einen, der sich durchs … Weiterlesen Songschreiber im Glück