Máirtín Ó Cadhain verstarb am 18. Oktober 1970 und sein Todestag jährt sich diesen Monat zum 50. Mal. Er zählt neben James Joyce zu den bekanntesten und wichtigsten Schriftstellern Irlands und der Kröner Verlag hat sich dieses Jubiläum zum Anlass genommen, sein letztes Werk „Die Asche des Tages“ zum ersten Mal in einer deutschen Übersetzung … Weiterlesen Irisches Fegefeuer
Autor: kulturbowle
30 Jahre Deutsche Einheit
Am 3. Oktober - dem Tag der deutschen Einheit - war es für mich Zeit, einen weiteren Regalschlummerer ans Licht zu holen: „Machandel“ von Regina Scheer. Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums dieses denkwürdigen Tages habe ich nach einer passenden Lektüre gesucht, habe mit diesem großartigen Roman die perfekte Lösung gefunden und mich dann gefragt, wieso … Weiterlesen 30 Jahre Deutsche Einheit
Familie Shakespeare
Maggie O’Farrells mit dem Women’s Prize for Fiction 2020 ausgezeichneter Roman „Judith und Hamnet“ erzählt die Geschichte der Familie Shakespeare: seiner Frau Agnes und seiner Kinder Susanna, Judith und Hamnet. Ein Thema und vor allem eine Persönlichkeit, die mich seit meiner Schulzeit fasziniert, mir unzählige, unvergessliche Theaterbesuche beschert hat und hoffentlich noch wird und daher … Weiterlesen Familie Shakespeare
Septemberbowle 2020 – Altweibersommer und Theatermagie
Der September verwöhnte uns noch mit herrlichstem Wetter und einem wunderbaren Altweibersommer. Ein warmer, sonniger Spätsommer, den man noch in vollen Zügen genießen und viel Zeit im Freien verbringen konnte, bevor man jetzt mit gemischten Gefühlen bei steigenden Infektionszahlen in den bevorstehenden Pandemieherbst und - winter übergeht. Meine Lektüre im September konnte mich nahezu durchgängig … Weiterlesen Septemberbowle 2020 – Altweibersommer und Theatermagie
Keiner von euch
Felix Mitterer hat sich für seinen ersten Roman „Keiner von euch“ ein dunkles und schwieriges Kapitel der österreichischen Geschichte und eine besondere Hauptfigur ausgesucht. Er beschreibt die Lebensgeschichte und das Schicksal des Afrikaners Mmadi Maké, der im 18. Jahrhundert aus seiner Heimat verschleppt wird und über Umwege als „Angelo Soliman“ als „Geschenk“ für einen Fürsten … Weiterlesen Keiner von euch
Magisches Marionettentheater
Thomas Hettche ist mit seinem neuen Roman „Herzfaden“ für mich ein heißer Kandidat für den Deutschen Buchpreis 2020. Auf der Shortlist steht er verdientermaßen schon. Er erzählt in einem liebevollen, zauberhaften Roman die Geschichte der Augsburger Puppenkiste und derer Gründerfamilie und entführt in die magischen Welten des berühmten Marionettentheaters. Eine Zwölfjährige - vermeintlich dem Alter … Weiterlesen Magisches Marionettentheater
Urfaust – endlich wieder live!
Endlich wieder Theater! Nach einer langen Corona-Pause und zwei schönen und kurzen Freiluft-Intermezzi im Sommer, meldet sich das Landestheater Niederbayern mit der ersten Schauspielpremiere der neuen Spielzeit wieder zurück und präsentiert sich mit Goethes „Urfaust“ dem Publikum. Nach der langen corona-bedingten Durststrecke ohne die geliebten Theaterbesuche war meine Vorfreude auf die erste Premiere riesig und … Weiterlesen Urfaust – endlich wieder live!
Spurlos verschwunden am Sacrower See
Oliver Hilmes stößt mit „Das Verschwinden des Dr. Mühe“ auf neues Terrain vor und doch bleibt er sich als Historiker und seiner akribischen Art zu recherchieren treu. Der Untertitel lautet „eine Kriminalgeschichte aus dem Berlin der 30er Jahre“ und der Autor, der bislang vor allem durch erstklassige und sehr gut lesbare Biographien wie „Herrin des … Weiterlesen Spurlos verschwunden am Sacrower See
Düsteres Island
Ragnar Jónassons „Dunkel“ als Auftakt zu einer vielgepriesenen Thriller-Trilogie aus Island lässt mich als Leser etwas zwiegespalten zurück. Diese karge Insel im hohen Norden Europas mit seiner atemberaubenden Landschaftsvielfalt, der ungezähmten Kraft der Naturgewalten, der großen Weite und Einsamkeit übt eine ganz besondere Faszination aus und dies hatte mich letztlich wohl auch bewogen, mal wieder … Weiterlesen Düsteres Island
Suche nach dem kleinen Glück
Arno Geiger zeichnet in seinem Roman „Unter der Drachenwand“ ein intelligentes und gefühlvolles Stimmungsbild des Jahres 1944 - der Spätphase des zweiten Weltkriegs. Die Menschen sind kriegsmüde und zermürbt und vor allem die junge Generation, die durch den Krieg um die unbeschwerten Jugendjahre betrogen wurde, bekommt im Roman des Österreichers - und Gewinner des Deutschen … Weiterlesen Suche nach dem kleinen Glück









