Neujahrsbowle 2022 – Zurück in die Zukunft

Prosit Neujahr! Ich hoffe, alle sind gesund und munter ins neue Jahr gestartet. Allen Leserinnen und Lesern meiner Kulturbowle wünsche ich zuallererst ein gesundes, gutes und glückliches neues Jahr 2022! Möge es so heiter bleiben und werden, wie der heutige weiß-blaue niederbayerische Neujahrshimmel, den ich für Euch eingefangen habe!

Ich lese in diesen Tagen um den Jahreswechsel gerne die Jahresrückblicke und Resümees meiner Bloggerkolleginnen und -kollegen, zeigen sie doch immer wieder, wie vielseitig unsere Welt ist – sei es das kulturelle Leben, die Buchwelt, Kreatives oder kulinarische Genüsse. Man entdeckt so manche Übereinstimmung, aber auch Unterschiede und gerade das macht es reizvoll.

Auch mir hat es Spaß gemacht, nochmal innezuhalten, durch die Leseliste des vergangenen Jahres und meine Blogbeiträge zu blättern, um meine persönlichen, literarischen Glanzlichter des Jahres auszuwählen, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte. 2021 war für mich ein starkes, intensives und sehr erfreuliches Lesejahr mit vielen großartigen Büchern – gar nicht so einfach, sich da auf nur zehn Titel zu beschränken, dennoch habe ich es versucht.

Also los – in der Reihenfolge, in welcher ich sie gelesen habe, meine 10 Lese-Höhepunkte des Jahres 2021:

  • Mariam Kühsel-Hussaini „Tschudi“: Ein grandioser und hochinteressanter Roman über Hugo von Tschudi (1851-1911), der als Direktor der Nationalgalerie Berlin gegen Widerstände neue Wege ging und die Kunst der französischen Impressionisten nach Deutschland holte. Sprachlich und inhaltlich ein Genuss!

  • Mirjam Pressler „Dunkles Gold“: Im großen Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat mir gerade dieses Jugendbuch einen bewegenden Einblick in ein Kapitel jüdischer Geschichte – den jüdischen Schatz von Erfurt – gegeben. Eine ganz große Leseempfehlung!

  • Daniela Engist „Lichte Horizonte“: Eines der schönsten Bücher über die Liebe in diesem Jahr stammt in meinen Augen von der Freiburger Autorin Daniela Engist. Intensiv, gefühlvoll und klug.

  • Rumer Godden „Unser Sommer im Mirabellengarten“: Ein perfektes Sommerbuch, das Lust macht auf einen lichtdurchflutenden, flirrenden Sommernachmittag unter dem Mirabellenbaum. Eine fesselnde und schön aufgemachte Wiederentdeckung aus dem Jahr 1958!

  • Steffen Kopetzky „Monschau“: Schon im Mai wusste ich, dass dieser Roman zu meinen Top Ten in 2021 gehören würde. Eine zarte, feinsinnige Liebesgeschichte vor dem zeitlichen Hintergrund der Pockenepidemie in Monschau 1962 – ein faszinierendes Panorama der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders. Großes Kino!

  • Gesuino Némus „Die Theologie des Wildschweins“: Mein Lieblingskrimi des Jahres spielt im Sardinien des Jahres 1969 – eine herrliche, humorvolle Lektüre, die herzerwärmend und erfrischend zugleich war. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung der Reihe in 2022.

  • Hildegard E. Keller „Was wir scheinen“: Ein ganz besonderes Buch war für mich dieser zärtliche, innige Roman über Hannah Arendt und ihre letzten, unbeschwerten Urlaubstage im Tessin. Ein Rückblick auf ihr Leben, eine Ode an die Macht der Poesie, die Freundschaft und die Freiheit des Denkens.

  • Judith Fanto „Viktor“: Am meisten überrascht – im positivsten Sinn – hat mich wohl dieser wunderbare Debütroman der niederländischen Autorin Judith Fanto. Völlig hin und weg war ich nach der Lektüre, die genau meinen Nerv getroffen hat. Eine Auseinandersetzung mit dem Schicksal vieler Juden in zweiter oder dritter Generation nach dem Holocaust – humorvoll und ernsthaft zugleich mit einer großen Leichtigkeit im Schweren!

  • Hisham Matar „Ein Monat in Siena“: Ein ungemein inspirierendes Buch über Kunst und das Leben – voll kluger Gedanken und eine herrliche literarische Reise in die wunderschöne Stadt Siena in der Toskana.

  • Pascale Hugues „Mädchenschule“: Ein warmherziges Buch über zwölf Frauenleben – zwölf Straßburger Schulkameradinnen, die sich 1968 im Poesiealbum der Autorin verewigten – und zugleich das Porträt einer ganzen Frauengeneration. Mitreißend, voller Wärme und mit viel Liebe zum Detail geschrieben – absolut liebenswürdig!

Der meist geklickte Beitrag in 2021 war interessanterweise ein älterer Beitrag aus dem letzten Jahr: „Tizians Venus“ über das Buch „La Fenice“ von Lea Singer. Den Grund für den plötzlichen Zuspruch konnte ich ausmachen: im Oktober wurde im Kunsthistorischen Museum in Wien die Ausstellung „Tizians Frauenbild“ eröffnet, die noch bis zum 30.01.2022 läuft.

Die meisten Likes erhalten hat in diesem Jahr meine Besprechung zu Raynor Winn’s „Der Salzpfad“ – ein großartiges Buch, das offensichtlich auch meine Leserschaft begeistert hat.

Für all die positiven Rückmeldungen, Likes und Kommentare, welche für mich diese Bowle zu dem Vergnügen werden lassen, das es ist, möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken. Es ist mir eine Freude und ein Anliegen, meine Begeisterung für Bücher und kulturelle Ereignisse zu teilen – schließlich ist geteilte Freude doppelte Freude.

Gaumen-Highlight 2021 (Essen):
Da aller guten Dinge drei sind, möchte ich hier dieses Jahr drei Rezepte von lieben Bloggerkollegen verlinken, die sich heuer fest im Speiseplan der Kulturbowle etabliert haben:

Das Focaccia-Rezept von Schnippelboy wurde mehrfach erprobt, funktioniert prima und schmeckt wirklich hervorragend zu Gegrilltem, zu Salat, zum Abendessen, zur Brotzeit… es ist wirklich universell einsetzbar.

Als absolut alltagstauglich und sehr schmackhaft befunden, sowie mehrfach nachgekocht wurden auch die Fusilli mit Senf-Kohl und Speck von Ein Nudelsieb bloggt. Die Senf-Note zum Wirsing – ein Gedicht…

Eine wunderbare kulinarische Neuentdeckung dieses Jahr war der Mönchsbart (barba di frate), auf welchen mich dieses feine Pastarezept (Spaghetti mit Barba di Frate) von Arcimboldi’s World aufmerksam gemacht hat. Ich freue mich jetzt schon wieder darauf, wenn der Mönchsbart im Frühjahr wieder Saison hat.

Gaumen-Highlight 2021 (Trinken):
Die Neuentdeckung in diesem Herbst war auf jeden Fall heißer Sanddornsaft: gesund, vitaminreich, wärmend und auch noch eine tolle Farbe im Glas – eine sehr schöne Alternative zu Glühwein, Grog und Co. in der kalten Jahreszeit.

Musikalisches in 2021:
Diese Kategorie fällt mir besonders schwer, denn vom spektakulären Abba-Comeback, über das koreanische Volkslied Arirang, einem Liederabend mit Christian Gerhaher, schönen Opernvorstellungen bis hin zu den King’s Singers im Radio kurz vor Weihnachten, und… und… und… war so viel Schönes, Neues, Beschwingtes, Bewegendes und Wunderbares aus der Welt der Musik dabei, dass ich hier dieses Jahr wirklich kein Highlight hervorheben oder auswählen kann und möchte.

***

Aber nach dem Blick zurück, möchte ich auch nach vorne schauen, denn ein neues Jahr hat begonnen, das gelebt und mit Leben gefüllt werden will, z.B. mit schönen Erlebnissen kultureller Art in Theatern, Opernhäusern und bei Konzerten, mit Spaziergängen in der Natur, mit Begegnungen, feinen kulinarischen Genüssen und mit guten Büchern. Auf meiner Kulturbowle möchte ich daher weiter versuchen, bunt und vielseitig über Lesefreuden, Kulturgenüsse und die schönen Dinge des Lebens zu berichten, diese mit Euch zu teilen, Lust und Neugier zu wecken.

Meine literarische Europareise (Europabowle), die in den letzten Monaten ein wenig pausiert hat, möchte ich weiter fortsetzen und habe mir schon ein paar Länder ausgesucht.

Neu eingerichtet habe ich seit ein paar Tagen den Zeitstrahl meiner Kulturbowle. Eine chronologische Auflistung aller Buchrezensionen geordnet nach dem Jahr der Erstveröffentlichung – zu finden unter Bowle A-Z / Zeitstrahl. Wer also vielleicht nach einem Buch aus einem bestimmten Jahr suchen möchte oder wissen möchte, welche Bücher aus welchen Jahrzehnten bereits hier besprochen wurden, hat jetzt die Möglichkeit, dort zu stöbern. Ich finde es immer interessant, die Bücher zeitlich einzuordnen und auch im zeitlichen Kontext des Erscheinungsjahrs sehen zu können.

Ich bin normalerweise der Meinung, dass man sich gute Vorsätze jederzeit – auch während des Jahres – nehmen und sofort umsetzen kann, aber beim Stöbern durch andere Buch- und Literaturblogs (z.B. Wissenstagebuch, Letusreadsomebooks u.v.m.) bin ich im vergangenen Jahr über das Projekt „21 für 21“ gestolpert. Zu Beginn des Jahres gibt es eine Liste mit Büchern, die man sich für das kommende Jahr zu lesen vornimmt.
Eine schöne Idee, die ich für 2022 gerne in etwas abgewandelter Form aufgreifen möchte: Da ich mir meine Spontanität und Flexibilität bei der Buchauswahl jedoch bewahren möchte, werde ich mich nicht von vornherein auf ganz bestimmte Titel festlegen. Vielmehr möchte ich mir vornehmen, Bücher aus bestimmten Genres, mit besonderen Themen, Schauplätzen oder Merkmalen zu lesen. Daher habe ich mir folgendes überlegt:

Kulturbowle’s 22 für 2022: Ich möchte lesen…

  1. Einen Klassiker
  2. einen Lyrikband
  3. einen historischen Roman
  4. ein Sachbuch
  5. einen Kriminalroman
  6. einen Krimi von Agatha Christie
  7. einen Krimi von Georges Simenon
  8. ein Buch mit Wien als Schauplatz
  9. ein Buch mit Rom als Schauplatz
  10. ein Buch mit Paris als Schauplatz
  11. ein Buch mit London als Schauplatz
  12. ein Buch, in dem Musik eine Rolle spielt
  13. ein Buch, in dem Malerei ein Rolle spielt
  14. ein Buch, in dem Theater/Oper eine Rolle spielt
  15. ein Buch, in dem Kulinarisches eine Rolle spielt
  16. ein Buch einer Literaturnobelpreisträgerin
  17. einen Debütroman
  18. ein Buch einer für mich neuen Autorin bzw. eines neuen Autors
  19. ein Buch einer bayerischen Autorin oder eines bayerischen Autors
  20. ein überraschendes Buch
  21. ein dickes Buch (lt. Definition von Nordbreze > 500 Seiten)
  22. ein Buch, das schon seit mehr als zwei Jahren bei mir im Regal steht

Ich plane, sobald ich die Zeit finde, eine eigene Seite für die Kulturbowle’s 22 für 22 anzulegen, die ich nach und nach mit Leben füllen werde. Etwas Neues, das ich ausprobieren möchte, aber keine Angst, ich lese weiterhin, was mir gefällt und werde auch nicht nur die Liste streng abarbeiten! Zudem bin ich mir sicher, dass es nicht bei den 22 bleiben wird, habe ich doch in 2021 mehr als 70 Bücher hier auf dem Blog vorgestellt.

Darüber hinaus freue ich mich auf Theater, Oper, Musik, Ausstellungen und alles Kulturelle, was im neuen Jahr so kommen mag.
Bleiben wir also gesund, optimistisch und zuversichtlich und freuen uns auf 2022!

Dass uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht davon abhalten, alles andere zu genießen.“

(Jane Austen)

22 Gedanken zu “Neujahrsbowle 2022 – Zurück in die Zukunft

  1. Ich freue mich schon auf die 22er-Liste. Und hätte gleich einen Simenon-Tipp: Ankunft Allerheiligen. Passt super zum November, wobei man Simenon eigentlich an jedem Tag des Jahres lesen kann. Er hat ja zum Glück genug geschrieben…Alles Gute zum Neuen Jahr und vielen Dank für die immer erfrischende Kulturbowle!

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    • Dankeschön für die Glückwünsche und den Simenon-Tipp, der natürlich sofort notiert wird. Mal sehen, ob ich damit wirklich bis November warten kann? 🙂 Ich bin auch gespannt, wie die 22er-Liste am Ende aussehen wird und freue mich auf ein reiches und vielseitiges Lesejahr 2022 – sicherlich auch mit einer ordentlichen Prise italienischer Literatur (wie ich mich kenne 😉 ) – buon anno und ganz herzliche Grüße nach Italien!

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    • Dankeschön! Ich freue mich auch schon darauf, und bei den Schauplätzen hätte ich auch noch beliebig weitermachen können (Berlin, Hamburg, New York, Venedig, Salzburg, … da geht noch viel in den nächsten Jahren 😉 ), da musste ich schon abspecken, um auch noch andere Aspekte unterzubringen… 😉 . Ein gesundes, gutes, neues Jahr und herzliche Grüße!

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    • Hallo Barbara,
      was für ein schöner, beschwingter Rück- und Ausblick. Auch dir ein rundherum erfreuliches neues Jahr! Besonders schön auch die 22-er Liste und die Idee mit dem Zeitstrahl; so etwas hatte ich schon mal nur für mich angelegt, aber als ein mögliches Ordnungssystem auf dem Blog ist das ja noch viel besser.
      LG Anna

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      • Liebe Anna, dankeschön! Ja, der Zeitstrahl war zwar ein bisschen Arbeit (aber ein verregneter Nachmittag zwischen den Jahren war jetzt genau der richtige Zeitpunkt dafür, das aufzubauen). Es war für mich spannend zu sehen, wie sich die in den letzten 1,5 Jahren gelesenen und vorgestellten Bücher so über die Zeitachse verteilen. Natürlich ist viel Aktuelles dabei, aber ich möchte und werde sicherlich auch immer wieder in der Zeit zurückwandern. Überrascht hat mich auch das bisherige „Loch“ in den Achtzigern – da gibt es was zu tun.
        Dann hoffen wir auf ein beschwingtes, vielseitiges und gelungenes Lesejahr 2022! Sonnige Grüße, Barbara

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  2. Prosit Neujahr, Barbara!
    Immer wieder spannend zu lesen, was in einem Jahr so alles passiert. Deine Idee mit der 22er Liste gefällt mir gut. Vielleicht schnappe ich mir das auch für meinen Blog, wenn ich mal mit meiner Weltreise fertig bin. Es freut mich auch sehr, dass eines meiner Gerichte in deinem Jahresrückblick einen Platz gefunden hat.
    Liebe Grüße aus Graz,
    Günter

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    • Danke Günter, obwohl ich wie beschrieben in der Regel kein großer Freund von „Neujahrsvorsätzen“ bin, sondern der Meinung, dass man das ganze Jahr über jederzeit Pläne fassen und sofort umsetzen kann (nicht umsonst ist mein Blog Mitte August 2020 entstanden 😉 ) – wollte ich es dieses Jahr auch mal mit dieser Liste versuchen. Ich bin gespannt, was daraus wird – ein paar passende Titel schweben mir natürlich schon im Kopf herum bzw. liegen auf meinem Bücherstapel. Wenn die Idee für Deinen Blog auch gute Verwendung findet – um so besser … gerne, nur zu, ich bin gespannt, was dabei rauskommt. 🙂
      Dein Nudelsieb ist mir im letzten Jahr immer mehr ans Herz gewachsen und manchmal ist es geradezu verblüffend, wie gut Deine Rezepte zu den Büchern passen, die ich gerade lese … bei Eva Menasse’s „Dunkelblum“, das ich vor kurzem gelesen habe, hast Du nahezu zeitgleich auch wieder das exakt passende Rezept dazu geliefert… 😉 Meine Rezension dazu folgt noch im Januar…
      Dir ein gesundes, gutes und glückliches neues Jahr 2022 – mit feinen Genüssen und schönen Rezepten, ich freue mich schon darauf! Herzliche Grüße! Barbara

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      • Ja, das sehe ich sehr ähnlich, denn meine kulinarische Weltreise war ein total spontaner Einfall, nachdem wir in Pandemiezeiten kaum ein vernünftiges Reiseziel gefunden haben. Jetzt hast du mich aber neugierig gemacht und ich musste sofort googlen. Nachdem „Dunkelblum“ ein fiktiver Ort im Burgenland (meine Heimat) nahe der ungarischen Grenze ist, hätte ich da so eine Idee.😉 Ich bin gespannt und freue mich schon darauf.
        Liebe Grüße, Günter

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      • Lieber Günter, ich sehe, Du bist der Lösung des Rätsels schon sehr, sehr nahe gekommen. 😉
        Wie gesagt, die nächste Verlinkung bzw. der erste kulinarische Brückenschlag zwischen Literatur und Kulinarik in diesem Jahr ist Dir sicher. 🙂
        Ich wünsche Dir einen schönen, gemütlichen Sonntag und sende sonnige Grüße nach Graz! Barbara

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  3. Hallo Barbara,
    was du und Rolf Vollmann in seinem „Die wunderbaren Falschmünzer“ so schön vormachen, nämlich Bücher nach ihrem Erscheinungsdatum anzuordnen, habe ich jetzt einfach mal bei mir ausprobiert. Abgesehen von den Lücken, die sich da natürlich allerorten auftun, war für mich der überraschendste Aspekt, wie einem dieser Zeitstrahl aufzeigt, wie wenig man überhaupt in die Fülle der Literatur eintauchen kann. Wenn da zum Beispiel in einem Jahr gar nichts auftaucht und man natürlich weiß, dass in jedem Jahr wesentliche und bewegende Bücher erschienen sind.
    Liebe Grüße
    Anna

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    • Hallo Anna,
      ich freue mich, dass Du das so postwendend auch in die Tat umgesetzt hast und war gerade schon bei Deiner Liste zum Stöbern.
      Wow, ich finde die zeitliche Bandbreite, die Du da abdeckst, wirklich beeindruckend. Natürlich habe ich nur die Bücher in meiner Liste, die ich in den letzten 1,5 Jahren gelesen und im Blog besprochen habe (d.h. für meine Lesebiografie ist das natürlich nicht wirklich repräsentativ), aber es zeigt mir, dass ich in letzter Zeit schon sehr viel Neues gelesen habe. Mal sehen, wie sich das weiterentwickeln wird und ob ich lektüretechnisch wieder öfter in die Vergangenheit zurückgehen werde.
      Es ist klar, dass die Fülle an Büchern immer weiter zunehmen wird und man nur einen ganz kleinen Bruchteil davon selbst lesen kann. Ich würde es jedoch positiv sehen: man wird bei der enormen, unerschöpflichen Auswahl sicherlich immer das Richtige finden. Auch wenn sich Vorlieben und Leseschwerpunkte über die Jahre verändern, werden sich sicherlich auch im Zeitstrahl Präferenzen herauskristallisieren.
      Es freut mich, dass ich jetzt auch bei Dir chronologisch stöbern kann und sende herzliche Grüße, Barbara

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      • Ja, dieser Zeitstrahl war eine schöne Idee von dir. Da kann man jetzt – so man das möchte – sich gezielter nach einzelnen Zeitabschnitten orientieren. Und natürlich wäre das fein, wenn man mal eben all die Bücher noch einpflegen könnte, die man vor dem Beginn des Blogs so gelesen hat 🙂 LG Anna

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      • 🙂 Ich gebe zu, dass mich mein „Achtziger“-Loch seitdem schon umtreibt… und ich schon bei Dir gespickt habe, ob mich in den Achtzigern etwas anlacht. 🙂 Auf Anhieb würde mich von Deiner Übersicht wohl Carr „A Month in the Country“ am meisten reizen – das hatte ich vor längerem schon einmal auf meiner Wunschliste – ist aber immer wieder nach unten gerutscht. Viele Grüße, Barbara

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  4. Frohes neues Jahr, liebe Barbara!!
    Ich lese mit Schrecken, dass ich nur Monschau gelesen habe und beim Wildschwein am Anfang hängen geblieben war. Ich werde selbstverständlich einen neuen Versuch starten, denn es kann mich nur auf dem falschen Fuß erwischt haben….
    Ich gelobe in 2022 Besserung 🙂
    LG und schöne Woche,
    Nicole

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    • Liebe Nicole, ich wünsche Dir ein gesundes, gutes und glückliches neues Jahr 2022! Die Liste ist wahrlich kein Muss, sondern nur eine Anregung 😉 und Geschmäcker sind ja doch oft auch mal verschieden. Und ja, manchmal kommt es auch auf den richtigen Zeitpunkt oder die richtige Stimmung an, ob ein Buch zu etwas Besonderem wird oder nicht. Also keine Panik 🙂 – ich freue mich immer, wenn Du zum Stöbern vorbeischaust und alles kann und muss man/frau auch nicht lesen. 🙂 Dir einen entspannten und guten Start ins neue Jahr! Herzliche Grüße, Barbara

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